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18 Mrz 2020

Handlungsanleitung zum Schutz und Vorbeugung gegen das Corona-Virus

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich in vielen Ländern weiter aus. Auch Deutschland ist betroffen. Die folgende Handlungsanleitung soll dabei helfen sich vor Infektionen zu schützen und Hilfestellung im Falle einer (möglichen) Infektion bieten.

Der Hauptübertragungsweg des Virus ist die Tröpfcheninfektion. Dies bedeutet die Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen. Nämlich dann, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine indirekte Übertragung über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist möglich.

Vorbeugende Maßnahmen um das Risiko einer Infektion einzudämmen, sind u.a. eine gründliche Händehygiene. Diese wird durch die folgenden 5 Schritte gewährleistet:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein. Sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. In einer feuchten Umgebung können sich Mikroorganismen besser halten und vermehren. Daher sollten die Hände nach dem Waschen zügig trocken werden. Außerdem entfernt das Abtrocknen der Hände mit einem Handtuch durch Reibung zusätzlich die Keime, die noch an den Händen oder im Wasser an den Händen haftet.

In einigen Arbeitsbereichen kann eine entsprechende Handhygiene nicht immer gewährleistet werden. Dies gilt vor allem für mobile Mitarbeitende wie Taxifahrer, Paketzusteller oder Lkw-Fahrer. In diesen Fällen kann es zweckmäßig sein, den Mitarbeitern ein Handdesinfektionsmittel mitzugeben. Bei der Auswahl des Desinfektionsmittels und dessen Anwendung sollte der zuständige Betriebsarzt eingebunden werden.

Des Weiteren sollte beim Husten oder Niesen möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Daher beim Husten oder Niesen am besten nicht die Hände vor den Mund halten, denn dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden. Daher gilt:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei mindestens 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen (siehe Absatz „Gründliche Händehygiene“)
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.

Grundsätzlich wird das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. ein bis zwei Meter) von krankheitsverdächtigen Personen als effektive Maßnahmen zum Schutz der Allgemeinbevölkerung empfohlen. In der momentanen Situation sollte, wenn möglich, bei allen Besprechungen und Terminen die telefonische Absprache der persönlichen vorgezogen werden. Betriebliche Versammlungen sollten, bei Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, kritisch reflektiert und wenn möglich verschoben werden.

Wenn Sie trotz aller vorhergehenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen Symptome von Corona aufweisen, sollten Betroffene zunächst von zu Hause aus einen Arzt oder ein Gesundheitsamt anrufen. Die Fachleute entscheiden, ob ein Test angezeigt und was weiter zu tun ist. Fallen Beschäftigte durch Krankheit aus, ermöglicht ein gut vorgeplanter Personaleinsatz mit Vertretungsregelungen und Prioritätensetzung, den Betrieb weiterzuführen.

Grundsätzlich kann, vorbeugend, die Erstellung eine betrieblichen Pandemieplans helfen. Bei Erstellung eines solchen kann und sollte auch immer der Betriebsarzt hinzugezogen werden. Ein Pandemieplan regelt bspw. wie die korrekten Präventations- und Hygienemaßnahmen passend auf den Betrieb auszusehen haben, wie sich im Krankheitsfall zu verhalten ist, wann Heimarbeit angebracht ist, wie Dienstreisen zu handhaben sind, etc.

Weitere Hilfe bei allgemeinen Fragen bieten Ihnen auch die Internetseiten des Robert-Koch-Institut. Bei betriebsspezifischen Fragen empfehlen wir Ihnen auch die Internetpräsenzen der entsprechenden Berufsgenossenschaften.

18 Okt 2019

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